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"RobbE" statt Sprinter

Ende vorigen Jahres übergab Günter Ramge vom DAW-Fuhrpark den Mitarbeitern der Anwendungstechnik des Dr. Robert-Murjahn-Instituts (RMI) ein neues Elektrofahrzeug. Es löste den 13 Jahre alten Mercedes Sprinter 315CDI ab. Seitdem sind die Kolleginnen und Kollegen leise, nachhaltig und mit reiner Stromenergie unterwegs. Die RMI-Abteilung hat den VW-E-Crafter „RobbE“ getauft. Der Name setzt sich aus „Robert“ in Anlehnung ans Dr. Robert-Murjahn-Institut und „Elektrisch“ zusammen.

„Wir überprüfen täglich die Proben für Akustik- und Fassadensysteme der DAW, die am Standort Ober-Ramstadt hergestellt werden“, berichtet Isabell Schwarz von der RMI-Anwendungstechnik. Damit ein schneller Probentransport gewährleisten ist, fährt das Team täglich mindestens zwei Runden durchs Werk und sammelt die Materialien für anwendungstechnische Prüfungen am Dispersionstanklager und in der Pulverproduktion ein. „Es können bis zu 800 Kilo geladen werden. Je nach Jahreszeit und Beladung fährt das Fahrzeug rund 120 Kilometer ohne ‚Stromfüllung‘“, so Schwarz. Im Gegensatz zum früheren Sprinter, der einen Verbrauch von zwölf Litern Diesel auf 100 Kilometer hatte, können im Jahr etwa 300 Liter Treibstoff und circa eine Tonne CO2 eingespart werden. Klimafreundlicher als der klassische Verbrennungsmotor sind Elektrofahrzeuge in jedem Fall. Das bestätigte auch eine Studie des Freiburger Öko-Instituts. Die Forscher ermittelten für rund 34.000 reine Elektroautos und 28.000 Hybridfahrzeuge, die zumindest einen Teil der Strecke mit Elektroantrieb zurücklegen, folgende Klimabilanz: Kämen statt der Elektroantriebe Verbrennungsmotoren zum Einsatz, würde sich der jährliche CO2- Ausstoß um 76.000 Tonnen erhöhen.